Radsport Weisheiten / Radsportler Zitate

Hier eine Übersicht die gesammelten Werke aus unserer beliebten Reihe: Radsport Weisheiten. Die Liste wird ständig erweitert wann auch immer ein Radsportler etwas geistreiches erzählt.

„Warum bin ich eigentlich nicht Surfer geworden?“ – Erik Zabel

„Rippenbrüche sind überbewertet.“ – Jens Voigt

„Wir sind marschiert, haben Brücken gebaut, sind im Panzerspähwagen gefahren, haben eine Geiselbefreiung machen und mit Gummibooten rudern müssen.“ – Jens Voigt berichtet von den legendären Militärbootcamps/Team-Building Seminaren im Team CSC

„Ich dachte um so schneller ich trete, desto früher kann ich in Rente gehen.“  – Lance Armstrong

„Buhen ist viel Lauter als Jubeln. Wenn man 10 Leute vor sich hat, welche einem zujubeln und einer davon buht, hört man nur das Buhen.“ – Lance Armstrong

„Es wird nicht einfacher, du wirst nur schneller “ – Greg LeMond

„Ich habe gewonnen! Ich habe gewonnen! Ich muss nicht mehr zur Schule gehen!“ – Eddy Merckx nachdem er sein erstes Rennen gewonnen hatte

„Radsport ist wie zur Kirche gehen – Viele sind dabei, wenige verstehen es.“ – Jim Burlant

„Während eines Intervalls schaute ich auf und sah einen riesigen Vogel Strauß, welcher kreuz und quer über die Straße lief. Ich machte einen großen Bogen um um ihn herum zu kommen aber kaum als ich vorbei war, fing er an mich zu jagen. Diese Dinger können Gas geben! Ich musste sprinten um ihn loszuwerden.“ – Tyler Hamilton

„Um sich auf ein Rennen vorzubereiten gibt es nichts besseres als einen guten Fasan, Champagner und eine Frau.“ – Jaques Anquetil, fünffacher Toursieger

„First week you feel good, the second week you lose strength. Third week, fucked.“ – Per Pedersen über die Tour de France

„Ich habe jetzt nur noch gute und großartige Tage.“ – Lance Armstrong

Reporter: „Was macht Daddy in den Bergen?“
Luke Armstrong: „Daddy lässt sie leiden!“

„Hinten fahren tut genauso weh wie vorne fahren.“ – Jens Voigt

„Quäl dich, du Sau!“ – Udo Bölts zu seinem Teamkapitän Jan Ullrich, Tour de France 1997

„Just yesterday I went out for a ride and I wanted to get onto the big ring but it wasn’t working so I thought ’shit my gears aren’t working‘, then I looked down – I was already on the big ring…“ – Mark Cavendish

„Das Thema Nummer Eins sind benutzte Handtücher auf dem Badezimmerfußboden. Sie sagt dann ‚du bist hier nicht mehr im Hotel!“ – Bobby Julich über Ehekrach nach drei Wochen Tour de France

„Ich ging übers Wasser, so wie Jesus“ – Franco Ballerini nach seinem Sieg bei Paris-Roubaix im Jahr 1995

„Was gibt es schöneres als ein paar vorbeiziehende Männer mit rasierten Beinen.“ – Britischer Tourkommentator Phil Ligett

„Ich lieb die Berge, aber die Strapazen erfüllen mich zutiefst mit Hass, also versuche ich das Leiden kurz zu halten.“ – Marco Pantani, Rekordhalter für den schnellsten Schlussanstieg nach L‘ Alpe d’Huez (37min)

„Schaute mich ein Rennfahrerkollege an, spürte ich seinen Neid. Nahm ich den Blick einer Frau wahr, dachte ich sofort, sie fühle mich von mir angezogen. Permanent hatte ich das Gefühl, dass ein Fingerschnipsen genügen würde… In Wahrheit aber hatte ich nur völlig die Bodenhaftung verloren: Ich war einfach in einer Parallelwelt abgeglitten.“ – Laurent Fignon nach seinem ersten Tour Sieg von 1983

„Dieses Buch ist eine Zeitreise, deren Etappen durch eine untergegangene Welt führen, die noch Männer und nicht ausschließlich Athleten formte.“ – Laurent Fignon (1960 – 2010) in seiner Autobiografie „Wir waren jung und unbekümmert“

„Eine Tour ohne die Alpe ist wie eine Frau mit Bart.“ – Peter Winnen, Sieger in L’Alpe D’Huez 1981 & 1983

„Der Typ weiss wie man leidet. Das macht Spaß zuzusehen.“ – Lance Armstrong über Thomas Voecklers Tour de France 2011

„It’s not if we win, it’s how we win.“ – Andy Schleck

„Rennen fahren heisst, den Teller seines Gegners sauber zu lecken, bevor man seinen eigenen beginnt.“ – Hennie Kuiper

„Ich bin kein Sportler, ich bin Profi.“ – Rudi Altig zum Thema Doping

„Als ich ihn das erste mal richtig traf, stand ich auf dem Parkplatz vor dem Manchester Velodrome und hörte wie dieses Auto auf mich zuraste. Es war ein goldener Opel Corsa; es hatte ein „007“ Nummernschild und einen „Goldfinger“ Aufkleber quer über der Windschutzscheibe und glatte Reifen. Ich dachte nur, oh mein Gott..“ – Coach Rod Ellingworth über die erste Begegnung mit seinem späteren Schüler Mark Cavendish

„Ein paar von ihnen stürzten und rutschten die Bahn herunter. Alle standen wieder auf, aber Cav stieg auf sein Rad und rollte ganz langsam in meine Richtung. Er sah ein wenig komisch aus, also fragte ich ihn „Alles okay?“ Er öffnete sein Trikot und hatte all diese Splitter in seiner Brust. Dann zog er seine Hose herunter und zeigte mir seinen Penis. Ein Holzsplitter steckte in seinem Penis! Glücklicherweise war Doktor Roger an dem Tag da und zog ihn heraus. Cav nahm den Splitter in einer Tüte mit nach Hause.“ – Coach Rod Ellingworth über einen Unfall beim Bahntraining, welcher für Mark Cavendish eher unglücklich endete

„Guckt euch diese Scheisse an.“ – Erik Zabel, mit Blick auf die Berge, auf dem Weg zur nächsten Etappe bei der Tour 2003

„Ey 42er Schnitt. Weeste wie schlecht das ist?“ – Erik Zabel, unzufrieden mit seiner Leistung nach dem ersten Einzelzeitfahren bei der Tour 2003

„Es ist Schwachsinn, dieses Rennen. Du arbeitest wie ein Tier, du hast keine Zeit zum Pinkeln, du machst dir in die Hose. Du fährst in diesem Matsch, du rutscht aus. Es ist ein Haufen Scheisse.“ – Theo De Rooy 1985 im Velodrom von Roubaix, nachdem er gerade das härteste Rennen der Welt beendet hatte. Auf die darauf folgende Frage eines Reporters, ob er Paris-Roubaix jemals wieder fahren würde antwortete er: „Oh sicher, es ist das schönste Rennen der Welt!“

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