Greg Henderson, Adam Hansen & Andre Greipel auf einem Tiësto Konzert?

Naa, alles nur ein Scherz. Oder?

 

 

Belgische Medien haben die Story direkt aufgegriffen: (mehr …)

Wenn ein Franzose bei der Tour aufgeben muss..

Wenn ein Franzose bei der Tour aufgeben muss..

…ist das ein ziemlich trauriger Anblick. Das Team FDJ hat einen zwar französischsprachigen aber universell verständlichen YouTube Kanal, in dem sie täglich kurze Einblicke ins Teamleben liefert. Als Nacer Bouhanni bei der 5. Etappe bereits nach 90 Kilometern aufgrund von Sturzfolgen und Magenproblemen aufgeben musste, zeigte die Kamera im Auto, wie schwer ihm das fiel:

Aus dem Leben eines Soigneurs

Aus dem Leben eines Soigneurs

Das niederländische Soigneur Magazin zeigt uns in einem kurzen, schönen Clip das Leben eines Soigneurs bei den 6-Tage-Rennen in Rotterdam. Garry Beckett ist dort einer der wenigen englischen Soigneure und kümmert sich hauptberuflich bei Team Garmin-Sharp um „seine Jungs“.

The Man Who Cares from Soigneur on Vimeo.

Fabian Cancellara, Fashion Model

Fabian Cancellara, Fashion Model

Fabian Cancellara ist neben Bernie Eisel wohl einer der Ladie’s Favorites im Peloton. Spartacus (so sein selbstgewähler Spitzname) sieht selbst in Hosenträgern zu CSC-Bootcamp Zeiten ziemlich sexy aus, kein Wunder dass der englische Fashionblog & Online Shop Mr Porter ihn vor Kurzem für ein Modeshooting gebucht hatte.

Foto: Cedric Bihr/Mr Porter

Foto: Cedric Bihr/Mr Porter

In dem kleinen Artikel sieht man wie Fabu beim Serpentinen hoch laufen einfach nur gut aussieht, ein bisschen rum fährt oder total intensiv in die Kamera schaut.

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Ulle, warum du uns doch betrogen hast – Der Mythos von Chancengleichheit in einer Dopingkultur

Ulle, warum du uns doch betrogen hast – Der Mythos von Chancengleichheit in einer Dopingkultur

„Ich habe nie jemanden betrogen“

Dieser, von vielen Radsportfans als zynisch aufgefasste Kommentar von Jan Ullrich aus dem Jahr 2008, ist einer seiner wenigen Aussagen auf die Frage, ob der erste und bisher einzige deutsche Tour de France Sieger gedopt hat oder nicht. Die vermeintlich einfache Logik dahinter: Weil im Grunde jeder seiner Kontrahenten gedopt hat, wollte Jan Ullrich diesem unfairen Vorteil seiner Gegner ausgleichen und hat selbst zu unerlaubten Mitteln gegriffen, sei es in Form von Blutdoping, welches er vor Kurzem in einem Interview mit dem Focus Magazin selbst zugab, oder die Einnahme von EPO, die sein ehemaliger Pfleger Jeff D’Hont ihm vorwirft.

Jan Ullrich bei der Tour de France 1996 - Foto: Numerius (Flickr) CC-BY-ND

Jan Ullrich bei der Tour de France 1996 – Foto: Numerius (Flickr) CC-BY-ND

Viele Jan Ullrich Fans, so liest man es unter fast jedem Kommentar unter seinen Beiträgen auf Facebook oder bei seiner Kolumne auf Eurosport.de, teilen diese Logik und verteidigen Jan Ullrich mit immer wiederkehrenden Floskeln:

„Damals haben alle gedopt“

„Jan wollte für Chancengleichheit sorgen“

„Dazu gehört auch jahrelanges Training und Talent“

„Im Fussball wird auch gedopt“

„Du warst gefangener des Systems“

„Die Medien/die Verbände/die Sponsoren/die Fans sind schuld“

Daneben natürlich auch die Kommentare unbelehrbarer Trolle, die sich von Ulle persönlich beleidigt fühlen und ihm das am liebsten zu jeder virtuellen Gelegenheit mitteilen möchten. Wann immer Ulle etwas sagt, provoziert er heftige Reaktionen.

Jan Ullrich macht es seinen Kritikern einfach, er wirkt jedes Mal unpassend unbedarft. Anders als Andreas Klöden, der den einfachen Weg gewählt hat und sich weigert mit (deutschen) Journalisten zu sprechen, sorgte Der Kaiser dafür, dass sein eher offensichtliche Geständnis zum Thema Blutdoping sogar einen Platz in der Tagesschau eingenommen hat – Jan Ullrich verbreitet die Wahrheit seit 16 Jahren entweder extrem zweideutig („Ich habe niemanden betrogen“) oder nur Häppchenweise, warum wundert er sich dann, dass die mediale Aufmerksamkeit bei solchen Banalitäten aus dem Ruder läuft? Ulle braucht entweder bessere Medienberater, oder ist sich von seinem Rückzugsort in der Schweiz aus seiner Rolle in dem Ganzen überhaupt nicht bewusst. Ist das Abstreiten der eigenen Schuld und das ständige Behaupten, man hätte nichts anderes getan (oder sogar noch weniger) als die anderen eine Art Flucht? Oder ist es einfach nur ein bisschen feige?

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Die nationalen Straßenradmeister 2013

Die nationalen Straßenradmeister 2013

Am gestrigen Sonntag wurden in den meisten Ländern in nationalen Meisterschaften die Fahrer bestimmt, die ein Jahr lang die Ehre haben, als bester Vertreter ihres Landes ihr Trikot den jeweiligen Farben anzupassen. Neben der verbesserten Sichtbarkeit aus der Helikopterperspektive gilt das Tragen des Landesmeistertrikots als besonderes Prestige, da sich die Träger oft ohne Teamunterstützung das Trikot erkämpft haben. Nationale Straßenmeisterschaften sind hart für die Fahrer, jeder tritt so sehr er kann in die Pedalen um sich frühzeitig abzusetzen. Eine Taktik gibt es dabei eher selten, was die Rennen für Zuschauer besonders spannend macht – schade, dass die meisten der Rennen nicht im Fernsehen übertragen werden. Die Trikots sind natürlich nicht nur wegen ihres Alleinstellungsmerkmals im Peloton beliebt, der Streifen am Trikotärmel gibt ehemalige Meister auch nach der Weitergabe des Trikots noch Jahre danach zu erkennen.

Auf Strecken mit bis zu 200 Kilometern fährt oft jeder gegen jeden, und die Fahrer, die sich teilweise seit bescheidenen Anfängen auf Vereinsebene kennen und sich in den üblichen Rennen eher selten ins Gehege kommen, werden dort ohne Teamorder aufeinander losgelassen.

Teilweise arbeiten Teammitglieder natürlich trotzdem zusammen gegen das Feld, so zum Beispiel geschehen bei den Teamkollegen bei Lotto-Belisol, Marcel Sieberg und Andre Greipel, wobei „Sibi“ seinen besten Kumpel direkt zum Sieg verhalf:

greipel_ciolek_road2013

Deutscher Meister: Andre Greipel

Andre Greipel gewann seinen ersten Deutschen Meistertitel vor Gerald Ciolek und John Degenkolb in strömendem Regen in Wangen im Allgäu. Zwei Tage zuvor verteidigte Tony Martin seinen Titel als Zeitfahrmeister. Bei den Damen gewann Trixi Worrack den Straßenmeistertitel, Lisa Brennauer ist nationale Zeitfahrmeisterin.

 

Lieferten sich ein hartes Rennen: David Millar & Mark Cavendish

Lieferten sich ein hartes Rennen: David Millar & Mark Cavendish

Wie hart das Rennen bei den Briten war, kann man im Gesicht von David Millar und Mark Cavendish ablesen. Die beiden hatten sich mit den beiden Sky-Fahrern Pete Kennaugh und Ian Stannard frühzeitig in einer 4-er Gruppe absetzen können und machten am Ende den Titel unter sich aus, wobei Mark Cavendish sich mit deutlichem Vorsprung seinen ersten Britischen Meistertitel holen konnte. Laut Millar tratt er für 4,5 Stunden durschnittlich 371 Watt in die Pedalen – ein verdammt hartes Rennen. (mehr …)

Warum sich Sponsoring im Radsport lohnt – Der Cyclingnews Sponsoring Report

Warum sich Sponsoring im Radsport lohnt – Der Cyclingnews Sponsoring Report

+++ Seht hierzu ergänzend und aktueller auch meine Bachelorarbeit zum Thema Kommunikation im Radsport aus dem Jahr 2015 +++

Die britische Radsportnewsseite Cyclingnews.com hatte es sich zur Aufgabe gemacht herauszufinden, welchen finanziellen Wert das Sponsoring eines Radsportteams dem Unternehmen bietet – auch um potentiellen neuen Sponsoren aufzuzeigen, dass man im Radsport im Vergleich zu anderen klassischen Martketingmaßnahmen für wenig finanziellen Einsatz vergleichsweise viel Aufmerksamkeit bekommt. Der Report zeigt: im Vergleich zu konventionellen Werbemaßnahmen durch Werbeclips und Printanzeigen, generiert Radsportsponsoring eine unvergleichlich große Aufmerksamkeit für die platzierte Marke: 325 der knapp 700 Firmen, die derzeit im Radsport aktiv sind, generierten allein in der Saison 2012 einen Werbewert von über zwei Milliarden Dollar.

Foto: Anthony Cramp (Flickr) CC-BY-ND

Foto: Anthony Cramp (Flickr) CC-BY-ND

Um eine Einheit festzulegen, die den Wert der Aufmerksamkeit für den Sponsor bemisst, benutzt Cyclingnews den Begriff „brand exposure”, den ich im Folgenden mit „Sichtbarkeit” übersetzt habe. Cyclingnews beauftragte das Statistikunternehmen Repucom, welches Fernsehbilder aus allen WorldTour Rennen auswertete und weitere nötige Daten sammelte, um daraus den Wert „brand exposure” in Dollar zu errechnen. Die drei ausschlaggebenden Kriterien, die in diesen Wert mit einberechnet wurden, sind:

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Saison 2013 // Team Katusha

Saison 2013 // Team Katusha

Land: Russland | Räder/Komponenten: Canyon/Shimano | offizielle Website: katushateam.com | Hauptsponsoren: Russian Global Cycling Project (u. a. Gazprom, Itera und Rostechnologii)

Maxim Belkov | Pavel Brutt | Giampaolo Caruso | Sergey Chernetskiy | Xavier Florencio | Vladimir Gusev | Marco Haller | Petr Ignatenko | Mikhail Ignatiev | Vladimir Isaichev | Alexandr Kolobnev | Dmitry Kozonchuk | Alexander Kristoff | Timofey Kritsky | Aleksandr Kuschynski | Vyacheslav Kuznetsov | Alberto Losada | Denis Menchov | Daniel Moreno | Luca Paolini | Alexander Porsev | Joaquim Rodríguez | Rüdiger Selig | Gatis Smukulis | Simon Špilak | Yuri Trofimov | Alexei Tsatevich | Ángel Vicioso | Eduard Vorganov | Anton Vorobyev

Team Katusha bei der Tour of Turkey 2013 - Foto: dancingonthepedals.net (Flickr CC BY-ND

Team Katusha bei der Tour of Turkey 2013 – Foto: dancingonthepedals.net (Flickr CC BY-ND

Historie: Eigentlich war Katusha in den Reihen der ProTour Teams der Saison 2013 nicht eingeplant. Im Dezember 2012 schockte die UCI das russische Team mit der Nachricht, es nicht wieder in die Reihen der ProTour Liga aufnehmen zu wollen. Und das, nachdem deren Fahrer Joaquin Rodriguez Platz Eins der UCI Weltrangliste einnahm und der, gemessen an der UCI Punktevergabe, erfolgreichste Fahrer der Saison 2012 war.  Stattdessen nahm Argos-Shimano deren Platz ein und Katusha zog vors Gericht. Der Sportsgerichtshof in Lausanne hob die Entscheidung der UCI am 15. Februar 2013 wieder auf, seitdem fahren zum ersten Mal 19 anstatt der eigentlich zugelassenen 18 Teams in der ersten Liga des Radsports. (mehr …)

Saison 2013 // Garmin Sharp

Saison 2013 // Garmin Sharp

Land: USA | Räder/Komponenten: Cervélo/Shimano | offizielle Website: slipstreamsports.com | Hauptsponsoren: Garmin (Hersteller von GPS-gestützen Navigationssystemen) / Sharp (Consumer Electronics) / Barracuda Networks (Anbieter von IT-Produkten im Bereich Netzwerke und Datensicherheit)

Ryder Hesjedal - Foto: Laurent Brun (Flickr) CC BY-NC-SA

Ryder Hesjedal – Foto: Laurent Brun (Flickr) CC BY-NC-SA

Historie: Ihren Ursprung fand das Team unter der Leitung von Ex-Profi Jonathan Vaughters in den beiden Teams Garmin-Chipotle und dem Cervélo Test Team, welche im Jahr 2011 fusionierten. Garmin-Sharp’s letzte Saison war geprägt durch krasse Höhen und Tiefen – und dies nicht nur auf die Teamleistung bezogen. Nach dem Sieg bei der Giro d’Italia mit Ryder Hesjedal war Garmin bei der Tour de France mit am schlimmsten von den zahlreichen Stürzen betroffen, dennoch gewannen sie eine Etappe durch einen erfolgreichen Ausreissversuch von David Millar. Schlagzeilen machte Garmin im letzten Jahr vor allem durch Doping, jedoch waren es in diesem Fall die Geister der Vergangenheit in Form von Lance Armstrong und US Postal, die einige Beteiligten einholten. Jonathan Vaughers, sowie die Fahrer Tom Danielson und Dave Zabriskie sind alle ehemalige Teamkollegen von Lance Armstrong – sie wurden im Rahmen der USADA Untersuchung unter Eid vernommen und gaben zu, in der Vergangenheit bei US Postal/Discovery Channel zu Dopingpräparaten gegriffen zu haben. Was folgte, war ein heiß diskutiertes, auf sechs Monate verkürztes Berufsverbot, zum größten Teil außerhalb der Saison, möglich gemacht durch Absprache mit der USADA und deren Kronzeugenregelung. Da die Taten teilweise nicht verjährt waren, hätte laut UCI Statuten eine 2-jährige Sperre folgen müssen – die UCI erhob aber keine Einwände, sodass alle, auch in anderen Teams betroffene Fahrer, seit dem 01. März wieder freigestellt sind.

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Rückblick: Paris-Roubaix 2013

Rückblick: Paris-Roubaix 2013

Anstatt euch an dieser Stelle den Rennverlauf wiederzugeben, haben wir uns dazu entschieden, euch einen etwas anderen Rückblick zu geben – Ein Sammelsurium aus gesammelten Rückblicken, Hintergrundinfos und Schilderungen von Fahrern, die selbst dabei waren. Wer die diesjährige, äußerste spannende Austragung von Paris-Roubaix verpasst hat oder einfach nur zwei Stunden seiner Zeit sinnvoll verschwenden möchte, kann sich das Rennen hier noch einmal komplett mit englischem Kommentar ansehen.

Zuerst: das Team Blanco Procycling hatte die großartige Idee, eine Auswahl ihrer Fahrer in einem vorher/nachher Video zu verewigen. Die Gesichter sprechen für sich!

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