UCI WorldTour Rennkalender 2013

UCI WorldTour Rennkalender 2013

Der WorldTour Kalender der UCI umfasst die wichtigsten Rennen der Saison, wo die Fahrer und Teams die meisten Tabellenpunkte holen und sich den Verbleib im ProTour Status sichern können.

Paris-Roubaix Foto: Laurent Brun (Flickr) CC-BY-NC-SA

Januar

22.01. – 27.01. Tour Down Under (Australien)

Die Radsportsaison beginnt offiziell in Australien bei der Tour Down Under. Im letzten Jahr holte sich der australier Simon Gerrans den Gesamtsieg, Andre Greipel gewann drei von sechs Etappen.

März

03.03. – 10.03. Paris – Nice (Frankreich)

Das “Rennen zur Sonne” entlang der Côte d’Azur (weiterlesen …)

Rückblick: Highlights der Radsportsaison 2012

Rückblick: Highlights der Radsportsaison 2012

Die Saison 2012 endet spätestens dann, wenn uns Bilder rund um das Amstel Curaçao Race mächtig neidisch machen. Knapp zehn Monate, viel Dramatik, Stürze und Skandale später widmen wir uns unseren persönlichen Highlights und den Dingen, auf die wir uns 2013 besonders freuen:

John Degenkolb, allgemein

Ist es der neue Schnurrbart? Die hippe Frisur, das smarte Lächeln? Wahrscheinlich alles zusammen (schnell Radfahren kann er natürlich auch). John Degenkolb wechselte in dieser Saison von HTC-Highroad zum niederländischen Team Argos-Shimano und holte sich dort direkt 12 Siege und den ersten Tabellenplatz in der UCI Europe Tour. Seine fünf Etappensiege bei der Vuelta de España machten ihn zum Sprintkönig der dritten großen Grand Tour der Saison, so viele Etappensiege schaffte dort bisher noch niemand. Es war erst die zweite Grand Tour an der er überhaupt teilnahm. Ganz zu schweigen von den netten Interviews die der Junge gibt:

Tom Boonens Soloritt / Frühjahrssaison

Tommeke gibt Stulle, 52km alleine bis zum Velodrom in Roubaix. Nach dem Sieg bei der Flandern Rundfahrt holte sich Tom Boonen somit auch den zweiten prestigeträchtigen Sieg in dieser Frühjahrssaison. Als erster Fahrer überhaupt schaffte er es sich das Double zwei Mal zu holen. Dann gewann er auch noch bei Gent-Wevelgem, den E3 Prix Harelbeke, die Gesamtwertung bei der Katar Rundfahrt und natürlich den belgischen Meistertitel. Zum Rest der Saison wurde es verletzungsbedingt ruhiger um ihn, mit seiner Leistung in diesem Frühjahr hat er sich jedoch endgültig in die ewige Favoritenliste bei den Klassikern gemeißelt.
(weiterlesen …)

Vorschau: Tour de France 2013

Vorschau: Tour de France 2013

Heute wurde die Strecke der Tour de France 2013 enthüllt. Zum 100. Jubiläum des Rennens (während der beiden Weltkriege musste das Rennen insgesamt 11 Jahre aussetzen) liessen sich Christian Prudhomme und sein Team einige Besonderheiten einfallen. Hier die Highlights:

In ihren 100 Editionen hat die Grande Boucle fast jeden Winkel des Landes besucht, jedoch bisher nie die kleine Insel Korsika. Historisch ein Streitpunkt zwischen Italien und Frankreich, gehört Korsika seit 1769 offiziell den Franzosen. Die ersten drei Etappen werden auf der Insel starten, dabei verläuft die erste Etappe vom Süden bist fast ganz hoch in den Norden entlang der östlichen Küste, in einer 212km langen Flachetappe von Porto-Vecchio nach Bastia. Einen Prolog wird es, so wie auch im Jahr 2011, nicht geben.

Zur vierten Etappe geht es durch das westliche Mittelmeer zurück aufs Festland, wo ein Teamzeitfahren von Nizza zurück nach Nizza stattfinden wird. Zwei Einzelzeitfahren erwarten die Fahrer zudem: die 11. Etappe nach Mont-Saint-Michel sowie ein Bergzeitfahren inmitten der schwersten Woche der Tour in Etappe 17. Auf nur insgesamt 65 Kilometern können Zeitfahrspezialisten wie Titelverteidiger Bradley Wiggins Zeit auf ihre Konkurrenten herausfahren, dazu kommt das Teamzeitfahren mit 30km – im Jahr 2012 waren es knapp 100km und enthielt keine Disziplinen wie Team- und Bergzeitfahren.

(weiterlesen …)

Update: Timeline – USADA vs. Lance Armstrong

Update: Timeline – USADA vs. Lance Armstrong

+++ Dieser Artikel wurde ab dem 24. August auf den neusten Stand gebracht+++

Durch die Entwicklungen der letzten Wochen kann man im Grunde nicht mehr von einem Fall USADA vs. Armstrong sprechen. Das Verfahren hatte sich nicht nur durch Armstrong’s Gegenklage grotesk ausgeweitet und wird sich, auch im Zusammenhang mit der UCI und ihren undurchsichtigen Verschleierungstaktiken, noch in weiteren darauf aufbauenden Verfahren unendlich hinziehen. Hier eine Übersicht, oder: was bisher geschah.

Brachte den Stein ins Rollen: Floyd Landis – Foto: Bryan88 (Flickr) CC BY-ND

12. Juni 2012: Die Klageschrift der amerikanischen Anti-Doping Agentur (USADA) umfasst 15 Seiten und wirft neben Lance Armstrong auch seinem ehemaligen Teammanager bei US Postal, Johan Bruyneel, seinem Soigneur Pepe Mati und den Ärzten Dr. Pedro Celaye, Dr. Luis Garcia del Moral und Dr. Michele Ferrari den Gebrauch von EPO, Bluttransfusionen und anderen leistungssteigernde Mittel vor, sowie den Handel und die Verabreichung verbotener Substanzen und der Aufrechterhaltung einer Verschwörung mit dem Ziel Dopingpraktiken innerhalb des US Postal Teams zu verschleiern.

Der Brief nennt untere Anderem 10 Augenzeugen, welche im Team US Postal Doping selbst erfahren oder beobachtet haben, sowie Armstrong’s Tests aus den Jahren 2009 und 2010, welche deutlich auf den Gebrauch von EPO und/oder Blutdoping hinweisen.

Die USADA gab den Angeklagten bis zum 22. Juni Zeit sich für ein Schiedsverfahren zu entscheiden oder die Klage anzunehmen – dies bedeutet den Verlust aller Titel ab dem 1. August 1998 sowie einer lebenslangen Sperre von allen Sportarten, welche den WADA Code anerkennen. Die Verjähringsfrist von 8 Jahren greift in diesem Fall nicht, da es sich laut der USADA um eine Verschwörung innerhalb des Teams gehandelt hat und Armstrong bereits Meineid begangen hatte (danke an The Inner Ring für die Info).

(weiterlesen …)

Legendäre Teams und Trikotdesigns: Teil 2 – Team Peugeot: 1901 – 1989

Legendäre Teams und Trikotdesigns: Teil 2 – Team Peugeot: 1901 – 1989

Im ersten Teil stellten wir die frühen Anfänge des traditionsreichsten Radsportteam des 20. Jahrhunderts vor, von Hippolyte “Le Terrible” Aucouturier über Tom Simpson bis hin zu den Anfängen von Eddy Merckx. In den 70ern wurde das Team vor allem von Fahrern wie Hennie Kuiper und dem zweimaligen Toursieger Bernard Thévenet geprägt.

Das Team Peugeot-Esso-Michelin im Jahr 1978

 

Thévenet vs. Merckx

Bernard Thévenet nach seinem Toursieg 1977 – Scan von Patrich Peccatte (Flickr) CC BY-NC-ND

Bernard Thévenet schaffte etwas, was keinem anderen Fahrer fünf lange Jahre gelang: er unterbrach bei der Tour 1975 die lange Siegesserie und Dominanz eines ehemaligen Peugeot Fahrers: Eddy Merckx. In sengender Hitze überholte er den Belgier am französischen Nationalfeiertag am Col d’Izoard und holte sich mit drei Minuten Vorsprung letztendlich den Sieg am Champs-Élysées. Dass Merckx in einer der Etappen zuvor von einem verrückten Fan einen Schlag in die Magengrube bekam, sich bei einem Sturz den Wangenknochen brach und im Dilirium kaum noch bemerkte, dass er im durch die Hitze geschmolzenen Teer fuhr, festigte im Rückblick jedoch nur noch die Legende um den Kannibalen Eddy Merckx. Die Franzosen dagegen liebten Thévenet, dem Bauernsohn aus der Burgundregion – am Straßenrand bei der Tour 75 hielt eine Dame im Bikini ihm zu Ehren ein Schild hoch: “Merckx ist geschlagen. Die Bastille ist gefallen”.

Thévenet gewann die Tour 1977 erneut, wo er Didi Thurau, Merckx und Joop Zoetemelk hinter sich liess. Die Tour versank in einem Dopingskandal um Zoetemelk und Thévenet musste später zugeben, während der Tour Kortisonpräparate genommen zu haben. (weiterlesen …)

Profi Portrait: Adam Myerson und die Entscheidung nicht zu dopen

Profi Portrait: Adam Myerson und die Entscheidung nicht zu dopen

+++ Dieser Artikel wurde am 12. September zuerst auf Podiuminsight.com veröffentlicht, Lyne Lamoureux führte dieses Interview und gab mir freundlicherweise die Genehmigung das Interview mit Adam Myserson zu übersetzen und zu veröffentlichen. Danke dafür! Hier das Original +++

Adam Myerson – Foto: Spokenshutter.com

Doping Geständnisse, unfreiwillige Outings und lebenslange Sperren haben uns die letzten Wochen beschäftigt, einige kamen mit einer großen Explosion, andere eher leise. In seinem Buch, “The Secret Race – in der verdeckten Welt der Tour de France, Doping, Verschleierung und um jeden Preis gewinnen”, erzählt Tyler Hamilton seine Jahre des Dopings und auch die seines Teams.

“Ich denke jeder der Doper verurteilen will sollten darüber nachdenken, nur für eine Sekunde. ” schreibt Hamilton. “Du verbringst dein ganzes Leben damit, für den Durchbruch zum Erfolg zu arbeiten und dann bekommst du die Chance: entweder zu machst mit oder du hörst auf und gehst nach hause. Was würdest du tun?”

Die selbe Auffassung wurde von Jonathan Vaughters’ Editorial in der New York Times wiederholt, als er schrieb: “Und ich denke an die talentierten Sportler die die richtige Entscheidung getan haben und dem ganzen den Rücken kehrten. Sie wurden dafür bestraft ihren moralischen Kompass zu folgen und würden zurückgelassen.”

Der amerikaner Adam Myserson fuhr zur selben Zeit Rennen und versuchte in den Vereinigten Staaten seinen Durchbruch als Profi zu erlangen. Doping fand nicht nur in Europa statt, es beeinflusste Myerson’s Karriere. Myerson fällte jedoch die Entscheidung, sauber zu fahren.

„Rennen zu fahren bedeutet mir etwas und das ist der Grund warum ich nie versucht habe zu Betrügen, weil in dem Moment in der ich es getan hätte, hätte ich den Traum zerstört, den ich versuchte wahr zu machen.“

Er kehrte dem Sport vorerst im Alter von 26 Jahren den Rücken.

Myserson kam mit 30 Jahren zurück und hält sich mit seiner Meinung auf Twitter nicht zurück, so auch letzten Donnerstag in einer Geschichte über seinen Freund Jason Williams.

Myserson ist viel beschäftigt. Mittlerweile ist er 40 Jahre alt, fährt mit SmartStop-Mt Khakis Rennen auf der Straße und im Crossbereich und ist der Präsident und Haupt-Coach von Cycle-Smart, Inc. Zu guter letzt managt er auch die UCI Cross Serie in den Vereinigten Staaten.

(weiterlesen …)

Grundwissen: Professioneller Frauenradsport

Grundwissen: Professioneller Frauenradsport

Vor diesem Thema hatte ich mich immer etwas geziert, nicht nur dass der Männerradsport kompliziert und umfangreich genug ist, hat der Frauenradsport neben den üblichen Klischees auch mit umfangreichen Sponsorenproblemen zu kämpfen. Ständig wechseln die Fahrerinnen die Teams oder die Teams die Namen, was die Übersicht erschwert. Frauenradsport wird, ausserhalb der Weltmeisterschaften und der Olympischen Spiele, grundsätzlich nicht im Fernsehen übertragen, die Siegesprämien sind nicht der Rede wert und die UCI tut leider wenig, um dem Frauenradsport seine Aussenseiterrolle zu nehmen.

Das olympische Straßenrennen in London 2012 – Foto: Chris Barber CC-BY 2.0

Dabei bietet der Frauenradsport viel mehr: den Sportlerinnen geht es dabei offensichtlich nicht ums Geld – Tagesprämien um die 150€ für das Tragen eines Leadertrikots bei einer großen Rundfahrt sind nicht ungewöhnlich (bei den Männern bekommt der Träger des Gelben Trikots bei der Tour de France 27.500€ pro Tag), sie fahren mit Leidenschaft auf sehr hohem Niveau, zudem sind die Rennen spannender und vor allem aggressiver – es wird mehr attackiert, auch weil es bei kleineren Teams und kürzeren Strecken schwieriger ist ganze Rennen zu kontrollieren. (weiterlesen …)

24 Stunden Rennen: Rad am Ring  – ein Reisebericht

24 Stunden Rennen: Rad am Ring – ein Reisebericht

24 Stunden Rennen haben eine lange Tradition in der europäischen Radsportgeschichte. Eines der ältesten Ganztagesrennen ist das 24 Stunden Rennen in Saosnois, auch auf dem legendären Circuit de Le Mans findet jedes Jahr gegen Ende August auch ein Rennen für Radsportler statt. Der Nürburgring in der malerischen Eifel bietet eine wunderschöne Kulisse für 24 Stunden Qual. Wer tut sich so etwas an? Zwei meiner Freunde entschieden sich zwei Tage vor Anmeldungsschluss spontan dazu, sich für den Wahnsinn einzuschreiben – um dann kurz nach Erhalt der Startunterlagen zu der Erkenntnis zu gelangen, dass der Nürburgring nicht so flach ist wie angenommen (die beiden kommen aus den berglosen Regionen um Hamburg und Berlin), sondern mehrere Anstiege von teilweise 17% verteilt auf über fünf Kilometern beinhaltet. Angst machte sich breit, die Abfahrten, vor Allem die sogenannte “Fuchsröhre” an der Nordschleife sind dementsprechend gefürchtet, die Veranstalter rieten vorsorglich, sich auf den Abfahrten “breit” zu machen, um den Strömungswiderstand zu erhöhen und nicht zu schnell zu werden. Nicht jeder befolgte den gut gemeinten Rat. Erst im März rettete dem Berliner vom Frankfurter Tor ein Helm das Leben, als ihm auf ebener Strecke die gebraucht gekaufte Carbongabel mitsamt, unter Anderem, seinem Jochbein brach. Drei Tage Koma waren die Folge. Es kostete ihm viel Überzeugungskraft der Freundin in Berlin zu versichern, dass die Strecke nicht so gefährlich ist, wie die halsbrecherischen Nachtaufnahmen aus dem Vorjahresrennen auf YouTube suggerierten. Es war eh ein Fehler das Video vorher auf Facebook zu posten.

Ich wurde als logistische Unterstützung und in meiner Nebenrolle als Fotograf von den Beiden eingeladen, was ich natürlich gerne annahm – das Wetter sollte schön werden und ich befand mich deutschlandweit noch nie jenseits von Aachen. Der Flug aus Berlin hatte Verspätung, der Mietwagen Probleme mit dem teuren Colnago Master und dem grazilen halb-Zeitfahrrad der Marke Felt. Volvo Kombi’s sind für ihren Stauraum bekannt, aber nur, wenn man es hinbekommt die Kofferraumabdeckung sinvoll zu entfernen um zwei Sitze (anstatt nur einen) umzuklappen… Das Colnago Rad war in einer Transporttasche verpackt, was, wie sich später heruasstellte keine ausreichende Polsterung bot. Irgenwo auf dem Weg von Berlin bis Köln (oder durch das dilletantische Verladen in den Volvo) verbog sich das Schaltauge, was dazu führe, dass direkt bei der ersten Proberunde die Kette abfiel und sich das Schalten allgemein erschwerte. Die Reperatur hätte einen robusten Fahrradkoffer immerhin zur Hälfte finanziert. (weiterlesen …)

Legendäre Teams und Trikotdesigns: Teil 1 – Team Peugeot: 1901 – 1989

Legendäre Teams und Trikotdesigns: Teil 1 – Team Peugeot: 1901 – 1989

Als der Autohersteller Peugeot im Jahr 1986 bekannt gab seine Aktivitäten im Radsport aufgeben zu wollen, endete mit dem Team Peugeot die älteste und traditionsreichste Equipe seit Beginn des professionellen Radsports. Die Geschichte von Peugeot ist eng mit der französischen Geschichte verwoben und überdauerte zwei Kriege sowie zahlreiche Coups d’ Etat. Das Team Peugeot gilt mit seinen insgesamt 10 Tour de France Siegen und zahlreichen Podiumsplatzierungen als das erfolgreichste Radsportteam des 20. Jahrhunderts. In diesem ersten von zwei Artikeln beleuchten wir die frühe Geschichte des Teams – von den bescheidenen Anfängen ihrer Gründer in der Region Franche-Comté, über legendäre französische Champions der frühen Tourjahre, bis zum ersten Auftritt des “Kannibalen”, Eddy Merckx.

Peugeot und deren Markenzeichen bis heute: der Löwe

Frühe Peugeot Fahrer, ca. 1949

Die Firma Peugeot machte sich zum Ende des 19. Jahrhunderts zuerst einen Namen mit der Herstellung von Fahrrädern, bevor es in späteren Jahren parallel dazu Autos entwickelte. Im Jahr 1882 begann der ursprüngliche Stahlverarbeiter und Wassermühlenhersteller Jean Pequignot Peugeot Fahrräder in Handarbeit herzustellen und benutzte den Löwen als Emblem. Der Löwe, bereits seit 1858 das Markenzeichen der Firma, symbolisierte “Ausdauer, Geschmeidigkeit und Schnelligkeit”, aber auch Aggressivität. Im Jahr 1901 entschied sich die Firma dafür, zwei italienische Radfahrer professionell zu unterstützen – zwei talentierte Kletterer, welche nun per Vertrag an Peugeot gebunden waren und die Stein ins Rollen brachten. Die beiden trugen den Namen der Firma auf ihren Wolltrikots durch ganz Europa, eine gelungene frühe Marketingstrategie. Weitere Fahrer wurden verpflichtet und die ersten Erfolge stellten sich ein.

(weiterlesen …)

News von der 99. Tour de France – Tag 21

News von der 99. Tour de France – Tag 21

Seit 21 Tagen inkl. zwei Ruhetagen vertreibt uns die Tour de France die tägliche Langeweile mit internen Streits, Dopingenthüllungen, alten Fotos, Reißzwecken und: Peter Sagan. Hier ein Überblick der letzten Woche:

Bis zur heutigen Etappe haben 44 Fahrer die Tour verlassen – entweder um sich letztendlich noch auf die Olympischen Spiele vorzubereiten oder aufgrund von Stürzen und Knochenbrüchen. Die einzigen mit neun Fahrern noch kompletten Teams sind BMC, Liquigas, Lotto-Belisol und Saxo Bank-Tinkoff Bank. Rabobank ist nur noch zu viert und somit das kleinste noch anwesende Team. Dennoch ist diese Entwicklung nicht ungewöhnlich. Zum Vergleich: bei der zur Skandal-Tour von 1998 mussten am Ende 91 Fahrer unter anderem aufgrund von Verwicklungen ihrer Teams in den Festina-Skandal ausschieden.


Ein Foto macht erneut die Runde. Es war im Jahr 1999 entstanden, als David Millar für das Manx International Race auf der Isle of Man trainierte. Ein kleiner, frecher Junge kam auf ihn zu, fragte ihm nach einem Autogramm und einem Foto und sagte zu ihm: “Meine Freunde werden sooo neidisch sein!”. Der selbe freche Junge klopfte beim Start der Tour 2007 in London an seiner Hoteltür und überreichte ihm das eingerahmte Foto mit einem Grinsen auf dem Gesicht. Mark Cavendish war damals 14 Jahre alt, mit 21 unterschrieb er seinen ersten Profi Vertrag bei T-Mobile.

(weiterlesen …)