Warum sich Sponsoring im Radsport lohnt – Der Cyclingnews Sponsoring Report

Foto: Anthony Cramp (Flickr) CC-BY-ND
Geschichten aus dem Peloton

Foto: Anthony Cramp (Flickr) CC-BY-ND
Dieses Essay entstand im Rahmen meines Studiums als Kulturwirt an der Uni-Duisburg Essen im Seminar ‘Survey of British Culture’.

British Cycling, from its beginnings on the Track in the year 1997, to producing a Tour de France winner on the road in 2012, came a long way in optimizing performance and setting high standards in both disciplines. British Cycling would not be as successful as it is today, if it wasn’t for how the federation handles the media and ultimately, without the funding and coverage from their road teams main sponsor, BSkyB, and its TV and newspaper outlets. It also contributes to the less critical media coverage on the team in the UK, other than in mainland Europe and abroad.
British Cycling, as the governing body of cycling in Britain, is tightly knit onto the road team, Sky Pro Cycling, with some people playing an important part in both institutions. My paper will – in terms of media relations – focus rather on Team Sky than on British Cycling. Due to the currency of this topic, most of my sources are esteemed internet newspapers, which I will give credit to in the footnotes. (weiterlesen …)
+++Update: die Videos zu den Siegergesten wurden mittlerweile alle von YouTube entfernt. Falls jemand noch Videobeweise hat, gerne her damit!+++
Über die Siegergesten von Peter Sagan wurde bereits heiss diskutiert. Will der Slowake im Team Liquigas dem Feld seine Dominanz ins Gesicht reiben oder ist er nur ein 22-jähriger Junge, der Spass hat?
Eher Letzteres. Peter Sagan gab zu, mit seinen Kumpels im Voraus abgesprochen zu haben, was für eine Geste er den Kameras anbietet, wenn er bei seiner ersten Tour eine Etappe gewinnt. Seitdem hatten er und seine Kumpels bereits drei Mal die Gelegenheit, sich etwas lustiges auszudenken:
Sein erster Sieg bei der ersten Etappe nach Seraing symbolisierte laut Teamkollege Sylwester Smyd zuerst ein Panda und dann ein Huhn. (zu sehen ab 3:45)
Nach dem großen Crash bei der gestrigen Etappe nach Metz, in dem ca. 30 Fahrer bei 75km/h zu Fall kamen werden heute weitere 9 Fahrer nicht an den Start gehen. Bereits gestern hatten vier Fahrer die Etappe nicht beenden können, darunter Tom Danielson von Garmin-Sharp und Wout Poels von Vacansoleil-DCM. Tom Danielson war bereits zwei Tage mit einer ausgerenkten rechten Schulter gefahren, bevor heute auch die linke Seite dazukam. Wout Poels fuhr noch 10 Kilometer weiter, bis ihn die drei gebrochenen Rippen sowie die Risse in Leber und Milz zur Aufgabe zwangen.
Keine Borat Mankinis, Cowboys mit riesigen Amerikanischen Flaggen, Ärzte oder Männer mit großen Spritzen am Rande der Straßen bei der diesjährigen Giro – dennoch gab es interessante Zwischenfälle, einer davon betraf einen Mann in Unterhosen, welcher überraschend ein Souvenir in die Hand gedrückt bekam.
Matteo Rabottini gewann die 15. Etappe heldenhaft mit einem Ritt über 150 Kilometer, doch einen Tag zuvor hatte er auf dem Weg nach Cervinia ein Problem mit seinem Rad. Er rief den Teamwagen heran und nahm das Ersatzrad, ein ganz normaler Vorgang.
Am Wegesrand stand ein Mann in Unterhosen, welcher dem Zuschauer zuvor schon aufgefallen war, da er die Fahrer (wie üblich für einen Mann der nur in Unterhosen zu einem Rennen erscheint) im Vorbeifahren rennend anschrie und anfeuerte. Als Rabottini vorbeifuhr, war der Großteil des Feldes schon weg und der Italiener in Eile, so auch das Teamfahrzeug (wahrscheinlich rief schon der nächste Fahrer per Funk nach Hilfe). Rabottini stieg ab und der Unterhosen Mann hielt freundlicherweise das Rad, bis der Wechselvorgang abgeschlossen war. Dann fuhren der Fahrer und das Fahrzeug weiter – ohne das Rad vom Unterhosen Mann aufzuladen und mitzunehmen. Als der Halbnackte dies realisierte und hinterherlief, war es schon zu spät. (weiterlesen …)
Unfälle und Zwischenfälle mit Tieren bei Fahrradrennen sind so alt, wie die Geschichte der Tour de France selbst. Im Jahr 1912 kollidierte der Sieger von 1907 und 1908, Lucien Petit-Breton, mit einer Kuh und musste das Rennen daraufhin aufgeben. Im Jahr zuvor war es noch ein betrunkener Seemann, welcher quer über die Straße und ihm somit direkt ins Rad lief.
Kühe ausser Kontrolle sorgten bei der Dauphiné Libéré im letzten Jahr für Panik im Peloton. Auf dem Weg durch die Alpen brach eine Herde aus, einige Fahrer stürzten. Den Kühen fehlte es aufgrund des Körperumfanges an Endschnelligkeit, sie konnten glücklicherweise zügig überholt werden.
Das Ziel in Sicht und dann springt die Kette ab. Teamhoffnung beim Zeitfahren und beim zweiten Anstieg schleift die Bremse.
Die Sponsoren sehen es zwar nicht gerne, wirft es doch ein eher unrühmliches Licht auf die Radmarke; jedoch lassen die meisten Radsportler ihre geballte Wut und den Überschuss an Adrenalin und Testosteron an dem ersten Ding aus, was sie in die Hände bekommen. Und das ist nunmal das Rad.
Bradley Wiggins hat zuhause keinen Weinkeller, sondern einen Keller voller feinster belgischer Biersorten. Keine Frage, was er sich in dem Moment herbeigesehnt hat, als beim Time Trial der Weltmeisterschaften im Jahr 2010 die Bremsen an seinem Rad die Arbeit einstellten, sich müde an seine Felgen lehnten und seine ziemlich gute Zeit ziemlich wertlos machten.
Jens Voigt lässt sich eher selten zum Twittern verleiten. Bei sechs Kindern hat der Mann, die Legende, sicher Besseres zu tun. Als er jedoch am 31. März mit seinen drei Töchtern auf dem Weg vom Baumarkt zurück nach Hause eine Autopanne hat, teilt er dies, in 33 Episoden und im typischen Jensisch mit seinen 62.000 Followern und Fans.
Hier eine Übersicht die gesammelten Werke aus unserer beliebten Reihe: Radsport Weisheiten. Die Liste wird ständig erweitert wann auch immer ein Radsportler etwas geistreiches erzählt. (weiterlesen …)
Ja warum eigentlich nicht? Wie sieht das denn aus: haarige Beine in engen Shorts…
Von der Ästhetik mal abgesehen; es hat einige Vorteile, sich als Profirennfahrer die Beine zu rasieren. Auch als ambitionierter Hobbyradsportler gelten glatte, braune Beine als Statussymbol, jede Krampfader ist ein Zeugnis für das bereits durchgestandene Leiden auf dem Rad und die hart erarbeiteten Muskeln kommen einfach besser zur Geltung. Ausserdem gehört es einfach dazu. Du hast ein teures Rad, die schönste Uniform aber haarige Waden? Bei deiner nächsten Tour durch den Deister werden dich alte Männer auf Rädern wahrscheinlich auslachen. (weiterlesen …)
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